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08.02.2012

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90 Jahre Juri Awerbach
Am 8.Februar in Kaluga als Sohn einer Russin und eines deutschstämmigen Vaters geboren hat Juri Awerbach den größten Teil des vergangenen Jahrhunderts miterlebt und war an vielen entscheidenden Wendepunkten der Schachgeschichte zunächst als Spieler, dann als Trainer und Funktionär beteiligt: In seinem Buch "Centre-Stage ans Behind the Scenes" berichtet er z.B. von den Vorgängen in Curacao 1962 aus seiner Sicht. Im Interview mit Dagobert Kohlmeyer erzählt der einstige "Endspiel-Papst", wie die FIDE 1984 beim abgebrochenen ersten Wettkampf Karpow-Kasparow zwischen die verschiedenen sowjetischen Machtblöcke geriet: Auf der einen Seite das Zentralkomitee der KPdSU und der sowjetische Schachpräsident Sewastjanow, auf der anderen Seite der aserische KGB-Chef und spätere Staatspräsident Aserbaidschans Gaidar Aliev.
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07.02.2012

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Die Partie des CBM 146
Die gerade erschienene
Februarausgabe des ChessBase Magazins glänzt wieder mit vielen kommentierten
Partien, für eine hohe Qualität stehen Magnus Carlsen, Sergey Karjakin, Fabiano
Caruana und viele mehr. Zur Partie der aktuellen Ausgabe haben wir jedoch
Movsesian-Meier gewählt. In der letzten Runde der
Mannschafts-Europameisterschaft war dies die einzige entschiedene Partie beim
Spitzenkampf Armenien-Deutschland. Der Schwarzsieg von Georg Meier bescherte der
deutschen Mannschaft sensationell den Europameistertitel. Der Großmeister aus
Trier, der nun in Texas Betriebswirtschaft studiert, hat die Partie umfangreich
kommentiert und geht dabei auch auf die Umstände ein.
Die Partie... |
07.02.2012

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Solak und Ozturk gewinnen türkische Meisterschaften
Etwa 300 Spieler im Männerturnier und knapp 70 Frauen nahmen an der Türkischen
Landesmeisterschaft teil, die Anfang Februar in Kemer, Antalya, durchgeführt
wurde. Der Hauptsponsor des türkischen Schachverbandes Isbanki stellte für das
Männerturnier einen Preisfonds von 12500 Euro bereit. Die Frauen haben einen
eigenen Sponsor, den Nahrungsmittel- und Küchengerätekonzern Arzum, der die
Meisterschaft schon einige Jahre unterstützt und diesmal 7500 Euro an Barmitteln
und viele Sachpreise zur Verfügung stellte. Bei sonnigem Wetter setzten sich
Dragan Solak bei den Männern und Kubra Ozturk bei den Frauen durch. Anastasya
Karloviche berichtet in Wort und Bild.
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Bericht, Bilder, Partien... |
07.02.2012

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Prinz von Limulunga eröffnet "Schachhaus" in Sambia
Der "Prinz von Limulunga" ist keine Figur aus der Augsburger Puppenkiste - es
gibt ihn wirklich. Und auch das "Schachhaus" in Limulunga wurde Realität - dank
der Initiative von Björn Lengwenus, den vielen Spendern, die seine Idee, im
Westen Sambias ein Waisenhaus zu unterstützen, begeisternd fanden und natürlich
den Projektleitern vor Ort. Da Schach hier eine zentrale Rolle spielt, kann man
dieses Waisenhaus getrost "Schachhaus" nennen, meint Björn Lengwenus. Während
seines "Sabbat"-Jahres reiste der Barmbeker Schuldirektor noch einmal an den
Sambesi, freute sich dort über das Ergebnis seiner Initiative an und traf sogar
noch ein paar Austauschschüler seiner Hamburger Schule. Hier sein Bericht.
Ein Schachhaus in Sambia... |
07.02.2012

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Schach im Berg: Interview mit Organisator Ronald Wilhelm
Wenn der Berg ruft, muss man nicht unbedingt auf ihn hinauf klettern - man kann
auch mit der Grubenbahn einfahren. In Annaberg-Buchholz hatte Ronald Wilhelm die
Idee im Museums-Stollen ein Blitzturnier auszurichten, was von den
Schachfreunden mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Im Interview mit Dr.
René Gralla spricht der Organisator über die Ursprünge des Schachs in Annaberg
und die besonderen Bedingungen beim Untertage-Schach: Manchmal tropft es von der
Decke, aber Helmpflicht besteht nur bei der Einfahrt.
Turnierbericht...
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06.02.2012

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Neu: Schach Magazin 64 (Februarausgabe)
Neben den Turnierberichten, z.B. über das erste Superturnier des noch jungen
Jahres 2012 in Reggio Emilia (Sieger Anish Giri, sein Konterfei ziert die
Titelseite), bietet die neue Ausgabe viel weiteren Lese- und Lernstoff. So
berichtet beispielsweise die beste deutsche Spielerin Elisabeth Pähtz auf sieben
großformatigen Seiten in Wort und Bild über ihre Erlebnisse im Reich der Mitte
bei einem toll besetzten Kombiturnier (Schnellschach, Blitzschach, Blindschach
bei den SportAccord-MindGames). Vor allem gibt es aber auch wieder jede Menge
Schachtraining: Wer mehr wissen will: Rund drei Dutzend Leseproben finden Sie
hier. Erhältlich ist das neue Schach-Magazin 64 in Bahnhofsbuchhandlungen
und im Zeitschriftenhandel. Auch bietet der Verlag ein stark verbilligtes
Probeabo zum Kennenlernen an.
Schachmagazin 64...
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06.02.2012

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Rückblick auf Wijk aan Zee
Es ist kaum eine Woche her, da endete in Wijk aan Zee eines der absoluten Topereignisse des internationalen Schachkalenders. Mit drei stark und interessant besetzten Rundenturnieren zu je 14 Spielern bietet jede Runde eine Fülle von großartigen Partien und vielerlei Gesprächsstoff. Jeder der Spieler erlebt seine eigene Turniergeschichte mit verpassten Chancen oder unverhofften Glücksfällen. Manche zeigen große Form - andere befinden sich in einem Tief oder sind überspielt. Bevor das Turnier zu den Akten gelegt wird: hier noch ein kleiner Rückblick mit bisher unveröffentlichten Bildern von Schachpersönlichkeiten abseits des Brettes.
Fazit und letzte Bilder... |
06.02.2012

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Igor Lyisyi und Marina Romanko gewinnen beim Moskau Open
Am Samstag endete in Moskau das Schachfestival der Staatlichen Universität für
Sozialwissenschaften. Zahlreiche Turniere und Rahmenveranstaltungen wurden
angeboten, darunter diverse Schulmeisterschaften, ein Kompositionswettbewerb und
sogar ein Shogi-Turnier. Das knapp 200 Mann starke A-Open gewann Igor Lyisyj mit
7,5 Punkten vor Ernesto Inarkiev, Dmitry Kokarev und Urii Eliseev. Das B-Open
der Frauen entschied Marina Romanko für sich.
Turnierseite...
Tabellen, Partien, Impressionen... |
05.02.2012

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Bundesliga: Baden-Baden vor Bremen und Eppingen
Die 9. Runde brachte weder an der Tabellenspitze noch im Keller Veränderungen.
Baden-Baden hatte erwartungsgemäß keine Probleme beim Sieg über Hamburg.
Verfolger Bremen löste seine nicht unbedingt triviale Aufgabe gegen Mülheim-Nord
ebenfalls klar. Auch die punktgleichen Eppinger kamen zu einem Sieg gegen
Berlin-Tegel, der jedoch knapp ausfiel. Das Duell der Aufsteiger gewann
Hockenheim in Dresden gegen den Gastgeber. In Solingen ließen die Klingenstädter
heute keine weitere Überraschung zu und besiegten Hansa Dortmund. Wattenscheid
schlug Remagen. Schließlich unterlag Emsdetten im Heimspiel gegen Katernberg.
Dagobert Kohlmeyer berichtet vom Berliner Bundesliga-Wochenende.
Schachbundesliga...
Bericht, Ergebnisse, Partien... |
04.02.2012

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Bundesliga: Spitzenpartie in Berlin
Viele Spieler reisten vom Tradewise-Festival in Gibraltar zu ihren
Bundesligaeinsatzorten an, die diesmal in Berlin, Solingen, Dresden und Emsdetten
zu finden waren. Doch nicht alle kamen an. Niclas Huschenbeth war in Amsterdam
der Anschlussflug gestrichen worden. Der Hamburger saß fest und so musste der
HSK heute gegen Trier mit einem Mann zuwenig um Punkte gegen den Abstieg kämpfen
- jedoch vergeblich. Das Topspiel in Berlin war die Partie zwischen Aronian und Shirov.
Die SF Berlin hatten im Schöneberger Rathaus gegen Baden-Baden ihre armenische
Doppelspitze ans Brett gebracht. Diese neutralisierten die Spitzenbretter
des Titelverteidigers und Dennes Abel schaffte einen Sieg gegen Rustem Dautov -
doch alle anderen Punkte gingen an die Badener.
Im Duell der Aufsteiger besiegte Tegel in Dresden Hockenheim. Der Gastgeber
unterlag Eppingen. Im Emsdetten kamen "die Türme" zu einem Sieg gegen stark
besetzte Mülheimer.
Bremen besiegte Katernberg. Solingen musste im Heimspiel indes eine
überraschende Niederlage gegen Wattenscheid hinnehmen. Remagen holte gegen
Dortmund den zweiten Mannschaftspunkt. In der Tabelle führt Baden-Baden nun vor
Bremen und Eppingen, Dresden, Hamburg, Dortmund und Remagen nehmen die
Abstiegsplätze ein.
Schachbundesliga...
Ergebnisse, Partien. Impressionen... |
03.02.2012

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TV ChessBase: Verblendung
Mit Bezug auf die das aktuelle Geschehen in der Filmwelt präsentieren wir nach
einer kleinen Sendepause, bedingt durch die Live-Kommentare zum Tata
Steel-Turnier,
heute wieder aus dem Studio Hamburg taktische Highlights und verblüffende Rettungen aus aktuellen Turnieren.
Als Gäste dabei: Zwei mögliche Nachfolger unseres Moderatorenpaars - falls dies
jemals aus dem Studio gedrängt werden kann.
Ab 17 Uhr: Für Premiumkunden kostenlos.
Premiummitglied werden...
60 Minutes: Läuferopfer auf h7...
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03.02.2012

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Analysieren mit Bobby Fischer - Lajos Portisch erinnert sich
Lajos Portisch, geb. 1937 in einem kleinen Dorf in Ungarn, begann relativ spät
mit dem Schachspiel - als Zwölfjähriger. Mangels Gelegenheit erfolgte auch sein
Aufstieg in die Weltspitze erst etwa Mitte der 1960 Jahre. Danach gehörte
Portisch bis Ende der 1980er Jahre zum Kreis der Topspieler und nahm an
insgesamt acht WM-Zyklen als Kandidat teil. Neben dem Schach gehört seine Liebe
der Musik. In einem langen Gespräch mit Albert Silver spricht der ungarische
Großmeister über sein Leben, seine Karriere und seine regelmäßigen Treffen und
Analysen mit Bobby Fischer, der noch in den späten 1990er Jahren in Ungarn
lebte.
Interview, Teil
1...
Interview, Teil 2...
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03.02.2012

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Nigel Short gewinnt in Gibraltar nach Stichkampf
Die Überraschung des Tradewise-Schachfestivals in Gibraltar war Yifan Hou. Die
Weltmeisterin setzte sich gegen stärkste Gegnerschaft durch und belegte am Ende
den geteilten ersten Platz. Nachdem die 17-jährige in der Vorschlussrunde Alexey
Shirov besiegt hatte, lag sie alleine in Führung und musste diese in Runde zehn
gegen Shakhryar Mamedyarov verteidigen. Die Partie endete Remis uns so konnte
Nigel Short durch einen Sieg über Krishnan Sasikiran zur Führenden aufschließen.
In Gibraltar wird der Turniersieg bei Gleichstand durch einen Stichkampf
entschieden. Short gewann dank seiner größeren Erfahrung die erste Blitzpartie
und gewann das Turnier. Daniel Fridman, Jan Gustafsson und Artur Jussupov
belegten als einträchtig die Plätze 16-18.
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Ergebnisse, Endstand, alle Partien... |
02.02.2012

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Doppelte Ehrung für Frans Peeters
Das Schachfestival in Wijk aan Zee ist wohl das bedeutendste Turnier im
niederländischen Schachkalender und so nutzt der Königlich Niederländische
Schachbund dieses gerne als Bühne für Anerkennungen. In diesem Jahr wurde u.a.
Frans Peeters für seine großen Leistungen auf dem Gebiet des Internetschachs
geehrt. Frans Peeters sorgte mit seinen Übersetzungen der Hilfe- und Menütexte
des Fritzservers ins Niederländische für hohe Akzeptanz des Internetschachs bei
den niederländischen Schachfreunden. Sein Schachklub De Pion Roosendaal wurde
ebenfalls ausgezeichnet. Der
KNSB vergibt jährlich an die Vereine einen Preis für den größten Zuwachs an
Mitgliedern und besondere Internetaktivitäten. Pion Roosendaal verzeichnete
allein im letzten Jahr 45 neue Mitglieder. Von den 150 Mitgliedern sind 80
Jugendliche. Jeder Jugendliche erhält bei De Pion automatisch einen Zugang zum
Fritzserver. Noch besser beurteilte der KNSB nur noch die Aktivitäten von VAS
Amsterdam. Den dritten Preis erhielt SV De Toren Arnhem. Frans Peeters ist
außerdem begeisterter Fotograf und hat in Wijk aan Zee einige nette Portraits
eingefangen.
Mitteilung auf des KNSB...
Impressionen aus Wijk, Ehrung... |
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