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09.02.2010

Edward Winters Chess Explorations

Schach ist ein Spiel, das in allen seinen Aspekten nicht ganz leicht zu erklären ist. Sprache, in diesem Fall die englische, stellt zudem Hilfsmittel zur Verfügung, die zum Einen dem Leser den Zugang zum Gemeinten völlig versperrt, zum Anderen aber auch die Ahnungslosigkeit des Autors auf entlarvende Weise offenbart. In Chess Explorations 33 und 34 teilt Edward Winter, Autor der Seite Chess Notes und einer Reihe höchst lesenswerter Bücher, seine diesbezüglichen Einblicke mit dem Leser und stellt herausragende Beispiele vor und die Vorzüge eines mathematischen Zugangs (Bild) vor. In Chess Exploration 35 geht es um Kriminalfälle. Edward Winter berichtet von Mördern mit großer Affinität zum Schach. Auch die Kehrseite der Medaille wird beleuchtet. Im aktuellen CE 36 begibt sich Edward Winter erneut auf die Suche nach den Notation bisher unvollständig oder falsch überlieferter Partien.
Alle Artikel von Edward Winter bei ChessBase...

08.02.2010

Berlin: Meister trifft Amateure

Auch ohne seine ersten vier Bretter hat der amtierende Meister Baden-Baden noch reichlich Stars in seinen Reihen und zieht Zuschauer an. So fanden am Wochenende eine Reihe von Berliner Schachfreunden den Weg ins Schöneberger Rathaus, um sich anzuschauen, wie sich denn die Berliner Mannschaften gegen den Titelverteidiger behaupten würden. Das lief jedoch nicht so gut, denn zusammen gerechnet blieben nur magere 1,5 Punkte in Berlin, während der Meisterschaftsfavorit sich mit den übrigen 14,5 Punkten die Taschen voll machte. Erstaunlich ist das jedoch nicht, denn hier trafen Profis auf Amateure. Aber ein paar Punkte mehr hätten es aus Berliner Sicht doch werden dürfen. Dagobert Kohlmeyer berichtet.
Bericht und Bilder...

08.02.2010

Chernyshov gewinnt Moskau Open

Mit Konstantin Chernyshov gewann ein Außenseiter das Moskau-Open. Der Großmeister aus Voronezh, Nummer 46 der Setzliste, wurde dank besserer Zweitwertung zum Sieger des Turniers vor den punktgleichen Evgeny Bareev, Liem Le Quang und Erneso Inarkiev erklärt. Die Elofavoriten Alexander Motylev, Sergey Rublevsky und Viktor Bologan kamen in der Verfolgergruppe ins Ziel. Im Frauenturnier (C-Open) teilten sich die beiden Georgierinnen Nazi Pakidze und Salome Melia den ersten Platz. Elisabeth Pähtz wurde Zehnte.
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Tabellen, Partien, Bilder...

07.02.2010

Bundesliga: Baden-Baden vor Solingen und Werder

Nach dem gestrigen 4:4 zwischen Werder und Abstiegskandidat Erfurt blieben heute die großen Überraschungen aus. Baden-Baden gewann klar gegen Berlin-Tegel. Handschuhsheim holte gegen die SF Berlin einen wichtigen Punkt. Werder erfüllte heute gegen Bayern München im Kampf der Schachabteilungen prominenter Fußball-Clubs seinen Pflichtauftrag. Der Hamburger SK kam gegen Erfurt ebenfalls zum Sieg. In Mülheim setzte sich der Gastgeber gegen Emsdetten durch. Wattenscheid besiegte Katernberg. Schließlich besiegte Remagen die stark Ersatz geschwächten Trierer. Solingen bezwang Eppingen knapp.
Schachbundesliga...
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06.02.2010

Bundesliga: Erfurt ertrotzt Punkt gegen Bremen

An diesem Wochenende spielte die Bundesliga an den Spieltorten Mülheim, München, Berlin und Remagen ihre 8. und 9. und z.T. auch 7. Runde (Einzelrunde). Nicht mehr als ein 4:4 war für Verfolger Bremen heute gegen Erfurt drin. Marie Schöne holte ihren ersten Punkt, der sich als besonders wichtig erwies, denn er bedeutete am Ende ein Unentscheiden gegen Bremen. Keinerlei Schwäche zeigten dagegen die Baden-Badener Stars. Auch ohne die ersten vier Bretter gab es eine klares 8:0 gegen die SF Berlin, womit der Meister nun die Tabelle mit 2 Punkten Vorsprung anführt. Solingen gewann klar gegen Trier, überholte damit Bremen dank der mehr erzielten Brettpunkte und ist erster Verfolger. Am Freitag wurden in Remagen, Solingen und Mülheim die letzten Begegnungen der Einzelrunde gespielt. Remagen unterlag dabei Solingen mit 2,5:5,5. Mülheim gewann gegen Katernberg 5:3 und Tegel und SF Berlin trennten sich remis.
Schachbundesliga...
Ergebnisse, Partien...

05.02.2010

Gibraltar: Adams siegt nach Stichkampf

Acht Spieler beendeten gestern nach der zehnten Runde das Gibtelecom Masters mit 7,5 Punkten. Da der erste Preis bei diesem Turnier ungeteilt vergeben wird, wurde unter den vier besten Spielern nach Zweitwertung ein Stichkampf-Turnier mit Schnellpartie-Bedenkzeit (10 Minuten) durchgeführt. Hier setzte sich Michael Adams mit Glück durch. Im Halbfinale verlor der Engländer die erste Partie gegen Jan Gustafsson und stand auch in der zweiten zwischenzeitlich auf Verlust. Dann konnte Adams diese doch noch gewinnen und entschied dann auch die Entscheidungspartie für sich. Im Finale schlug Adams schließlich Francisco Vallejo, der sich gegen Chanda Sandipan qualifiziert hatte.
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Endtstand, Partien...

05.02.2010

Sherlock-Holmes-Schach

Eine sehr originelle Sequenz ergab sich in dieser Sizilianisch-Begegnung beim frisch beendeten Festival in Wijk aan Zee. Der schwarze Springer ist angegriffen, aber auf welches Feld er am besten gehen soll, ist hier nur die eine Frage (A). Interessant ist nämlich auch: Was war eigentlich der letzte (und beste!) Zug von Weiß (B), als Reaktion wiederum auf welchen Zug von Schwarz (C)?

Was meinen Sie, Watson?

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04.02.2010

Andrejkin führt in Moskau

Nach fünf Runden liegt Dmitry Andrejkin beim Moscow Open alleine mit 4,5 Punkten in Führung. Nicht weniger als 14 Spieler bilden mit einem halben Punkt Rückstand die Verfolgergruppe des fast 200-Mann starken Feldes im A.Open. Im als C-Open ausgewiesene gehört Elisabeth Pähtz mit zur Führungsgruppe.
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04.02.2010

Mit der DSJ durchs Jahr

Viele halten Schach für ein Glücksspiel. Das würde auch erklären wieso sich manch ein Schachspieler von Kartenspielen, besonders Poker angezogen fühlt. Der Spieleerfinder Klaus Teuber dagegen hält Schach eher für Arbeit (s. Artikel in der Welt). Einen ganz neuen Ansatz verfolgt die Deutsche Schachjugend. Auf ihrer Homepage hat sie nun ein Schach-Horoskop erstellt, in dem jeder Schachfreund anhand seines Geburtsdatums nachlesen kann, welchen Einfluss die Sterne auf sein Schachspiel haben werden. Gustaf Mossakowski hat das Schach-Horoskop mit eigenen Chessy-Tierkreiszeichen illustriert.
Zum Horoskop...

04.02.2010

Gibraltar: Vier Spieler gleichauf

Sergei Movsesian, Francisco Vallejo Pons, Michael Adams und Jan Gustafsson (je 7 P.) bildeten vor der heutigen Schlussrunde das Führungsquartett beim Gibtelecom Masters in Gibraltar und hatten damit die besten Aussichten auf den Turniersieg. In der Schlussrunde, die bereits heute Vormittag begann, trafen die vier Spitzenreiter aufeinander. Gustafsson remisierte gegen Movsesian. Adams und Vallejo spielten ebenfalls unentschieden. Dadurch können noch eine Reihe von Spielern mit 6,5 Punkten zur Spitze aufschließen.
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Tabelle, Partien, Bilder...

04.02.2010

ChessBase zieht um

Heute zieht ChessBase um. Nach 15 Jahren verlassen wir unsere Büroräume in der Hamburger City Nord und sind in Zukunft in der Osterbekstraße 90a, 22083 Hamburg zu finden. Über Telefon und Email sind wir weiterhin unter den gleichen Nummern bzw. Adressen zu erreichen. Im Laufe der Umzugs und des "Reboots" in den neuen Räumen sind wir telefonisch vorübergehend leider nicht erreichbar. Bestellungen über das Internet können auch während des Büroumzugs getätigt werden. Bei der Bearbeitung kann es infolge des Umzug aber zu kleinen Verzögerungen kommen. Wir hoffen aber, dass wir im Laufe des kommenden Montags wieder die üblichen kurzen Bearbeitungszeiten erreichen werden.

03.02.2010

Gibraltar: Gustafsson führt

Mit einem Sieg über Natalia Zhukova setzte sich Jan Gustafsson nach der gestrigen 8. Runde an die Spitze des Feldes beim Gibtelecom Masters. Der deutsche Großmeister kam als einziger Spieler auf 6,5 Punkte. Das Verfolgerfeld betsteht aus dreizehn Spielern, darunter Etienne Bacrot, Sergei Movsesian Francisco Vallejo Pons, Michael Adams und Alexander Naumann. In der heutigen 9. Runde trennten sich Gustafsson und Bacrot im Spitzenspiel schon nach 15 Zügen Remis. Morgen früh wird die zehnte und letzte Runde gespielt (ab 10 Uhr) .
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03.02.2010

Ausklang mit Erbsensuppe

Auch in diesem Jahr war das Corus-Turnier in Wijk aan Zee wieder eines der Highlights der neuen Schachsaison. Eine Reihe von jungen Spielern nutzte die Chance, sich in Szene zu setzten. Magnus Carlsen gewann am Ende die topbesetzte A-Gruppe und fügte seinem aktuelle Elokonto noch ein paar Pünktchen hinzu. Auf der Schlussfeier erklärte er in einer kleinen Rede, wie wohl er sich in Wijk fühlt. Die B-Gruppe wurde von Anish Giri gewonnen. Der junge Niederländer könnte vielleicht recht bald in die Fußstapfen von Magnus Carlsen treten und ähnliche Erfolge feiern. Bis September war es noch nicht klar, ob es in diesem Jahr auch wieder eine C-Gruppe geben würde. Schließlich wurde diese doch noch realisierte und der Wijker "Kindergarten" sorgte einmal mehr für viele packende Schlachten. Li Chao hieß hier am am Ende der Turniersieger. Trotz allem könnte dies das letzte "Corus-"Turnier gewesen sein: Im nächsten Jahr wird das Turnier nämlich wahrscheinlich als "Tata"-Turnier ausgerichtet werden. Auf der Schlussfeier erschien übrigens ein Überraschungsgast vom Rasenschach. Fußballstar Edgar Davids hat seine Liebe zum Schach entdeckt und wollte einmal die Top-Stars dieser Szene kennenlernen. (Foto: Leontxo hat Hunger)
Video mit Jeroen van den Berg (Coruschess)...
Impressionen...

03.02.2010

Brett in Flammen

"Fire on board" ist zum Markenzeichen Alexei Shirovs geworden. Beim Turnier in Wijk aan Zee, bei dem Shirov mit fünf Siegen in Folge startete, hat der 37-jährige Schachmagier aus Riga wieder einmal bewiesen, dass dies zurecht besteht. In vielen Mittelspielstellungen verstand er es, seine Gegner durch fantasievolles Angriffsspiel unter Druck zu setzen. Und selbst im Endspiel muss man bei Shirov immer damit rechnen, dass er das Brett in Flammen setzt. So wie in der Partie aus der elften Runde gegen Vladimir Kramnik, von Karsten Müller für ChessBaseMagazin Online kommentiert.

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02.02.2010

Ivan Saric Erster bei kroatischen Meisterschaften

Bei den kroatischen Landesmeisterschaften, vom 18 bis 28.Januar in Otočac, ausgetragen, siegte mit Ivan Saric einer der jüngeren Spieler. Der letztjährige kroatische Juniorenmeister kam wie Aloizije Jankovic auf 8 Punkte, wies aber die bessere Zweitwertung auf. Über die Titelvergabe entscheidet ein Stichkampf über vier Partien. Nenad Sulava wurde mit 1,5 Punkten Rückstand Dritter. Der kroatische Ranglistenerste Hvoje Stevic wurde Vierter (6 P.). Zdenko Kozul, vormaliger Europameister, landete mit 5 Punkten im Mittelfeld.
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