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Eröffnung der Ausstellung zu Schadows Schachklub
06.10.2003 - In Berlin wurde kürzlich der erste Schachklub Deutschlands wieder entdeckt. Hier war auch der Berliner Bildhauer Johann Gottfried Schadow Mitglied; der Klub wurde schon 1803 gegründet. Einige Zeugnisse und Hinweise brachten den Kunsthistoriker Prof. Dr. Hans Holländer und seine Frau Barbara auf die Spur und bei ihren kulturellen "Ausgrabungsarbeiten" entdeckten sie weitere Zeugnisse, die jetzt in einer sechswöchigen Ausstellung in der Kunstbibliothek zu sehen sind. Am Donnerstag war die Eröffnungsfeier. Der Berliner Schachpublizist Dagobert Kohlmeyer war dabei.

ChessBase Magazin 137
Als in Sofia die letzten Partien des WM-Matches Anand-Topalov liefen, begann im russischen Astrachan bereits das letzte Turnier der Grand-Prix-Serie, bei dem es auch noch um einen Startplatz für das Kandidatenturnier zur Kür des nächsten WM-Herausforderers ging. Eljanov unterstrich mit seinem überlegenen Turniersieg seine hervorragende Form und gewann das Turnier überlegen. Lachender Zweiter wurde Radjabov, der sich in Astrachan die Qualifikation für das Kandidatenturnier sicherte. Im Juni folgten gleich drei weitere Spitzenturniere: Beim Karpov-Schachturnier in Pojkovsky gewannen Karjakin und Bologan. Ivanchuk dominierte das Feld beim Capablanca-Memorial auf Kuba. Und schließlich machte Carlsen das "Turnier der Könige" im rumänischen Bazna zu einer beeindruckenden One-Man-Show. Alle Partien dieser vier Spitzenturniere finden Sie auf der DVD. Die Turniersieger sind auch die Starautoren dieser Ausgabe: Carlsen, Eljanov, Karjakin, Bologan, Radjabov u.v.a. haben ihre besten Partien für Sie kommentiert. Mehr Information...


Ausstellung „Schadows Schachclub - "Ein Spiel der Vernunft in Berlin"

Von Dagobert Kohlmeyer

In der Berliner Kunstbibliothek am Kulturforum (Matthäikirchplatz 6), nur einen Steinwurf vom Potsdamer Platz entfernt, ist seit Anfang Oktober die Ausstellung "Schadows Schachclub" zu sehen.  Sie ist das Ergebnis jahrelanger, intensiver Forschungen des bekannten Kunsthistorikers Prof. Dr. Hans Holländer (rechts) und seiner Frau Barbara Holländer. In Zentrum der Exposition steht das um 1818/19 gemalte Gruppenbild „ Die Schachpartie“ von Johann Erdmann Hummel.

Die in ihrer Konzeption einmalige Ausstellung rekonstruiert die Entstehungsgeschichte und das Vereinsleben des ersten deutschen Schachclubs, der vor genau 200 Jahren in Berlin gegründet wurde. Viele berühmte Gelehrte, Staatsbeamte und Künstler zählten zu seinen Mitgliedern, wie z.B. der Bildhauer Johann Gottfried Schadow. Zur Ausstellung gibt es auch einen Katalog.

Den Besucher erwarten Bilder, Porträts, Bücher sowie Einblicke in die vielfältigen Formen der damaligen Schachfiguren. Sie waren seinerzeit nicht nur als Spielmaterial, sondern auch als wertvolle Geschenke sehr begehrt.


Die Philharmonie am Potsdamer Platz

Private Leihgeber wie Lothar Schmid oder Thomas Thomson haben sich für einige Wochen von kostbaren Bildern und Figuren getrennt, um der Ausstellung den notwendigen Glanz zu verleihen. Sie ist noch bis zum 16. November zu sehen. Führungen gibt es am 05.10., 19.10., 02.11. und 16.11.2003 jeweils um 11 Uhr.

Hier einige Impressionen von der Eröffnung der Ausstellung:


Adolf Menzel: Die Schachpartie
 





Chinesisches Schachspiel


Prof. Bernd Evers


Prof. Dr. Hans Holländer


Musikalischer Auftakt


Paul Werner Wagner von der Lasker-Gesellschaft gratuliert.


Die beiden Kuratoren der Ausstellung. Barbara und Hans Holländer

 

 

 

 

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