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Rechtes gegen linkes Alsterufer

Rechtes gegen linkes Alsterufer 2003

Wenn man derjenige ist, der im CCH beim Turnier "Rechtes gegen linkes Alsterufer" die Türen am Eingang öffnet, dann solle man blitzschnell beiseite springen. Sonst kann es passieren, dass man von über 5000 Beinen überrollt wird.


Nach dem Öffnen der Türen: Über 2700 Schüler und Lehrer strömen ins CCH


Die Schüler-Karawane zieht in den großen Saal


Immer mittendrin: Christian Zickelbein


Volles Haus!

Über 2700 Schüler in 340 Mannschaften aus 138 Schulen trafen sich gestern im Hamburger CCH zum größten "Indoor"-Schachturnier der Welt. Die Hamburger Schulschachveranstaltung "Rechtes gegen linkes Alsterufer" ist das das größte geschlossene Schachturnier der Welt und kann auf eine lange Tradition zurück blicken. Es wurde vom Mathematiklehrer Franz Buroh schon 1958 an der Klosterschule am Westphalenweg ins Leben gerufen. Nachdem es dann etwas in Vergessenheit geriet, wurde es von Gert Blankenburg als Referent für Schulschach und Uli Perschon in den 70ern wieder belebt. Insbesondere Uli Perschon war viele Jahre der entscheidende Organisator des Turniers und damit auch der, der die meiste Arbeit geleistet hat. Vor ein paar Jahren hat Norbert Fortmann die Aufgabe als Hauptorganisator von ihm übernommen.

Hauptorganisator Norbert Fortmann kündigte an, dass man im nächsten Jahr versuchen werde, wieder den Rekord als größtes Schachturnier der Welt zu brechen, allerdings müssen man dann eine Teilnehmerzahl über 4500 erreichen und die Veranstaltung in zwei Abteilungen spielen, da man in Hamburg keine so großen Räume zur Verfügung habe. Fortmann dankte dem Sponsor Airport Hamburg, den vielen Helfern und dem Koordinator Herrn Erichson vom CCH für ihr Engagement.


Norbert Fortmann im TV-Interview

Aber auch so ist der Eindruck der unendlich viel erscheinenden Anzahl von Schüler zwischen fünf und zweiundzwanzig Jahren beeindruckend und eine tolle Werbung für das Schachspiel. Der jüngste Teilnehmer:


Er war der Jüngste.

Unter den Teilnehmern sind die Jungs zwar noch deutliche in der Überzahl, aber die Anzahl der Mädchen, die Schach spielen, steigt ständig.


Nele Hammer (12)

"Viele Mädchen denken, Schach sei langweilig. Jungen grübeln sich da gern rein," erklärte die 12-jährige Nele Hammer im Interview gegenüber dem Hamburger Abendblatt.

Clevere Mädchen:


Viele Mädchen-Teams


Nadja Jannicka Lamann (10)


Sie wollte wissen, wofür denn eigentlich die Bilder sind.


Sie fand es eigentlich doof, fotografiert zu werden.


Sie auch.


Sie ist eine der besten Nachwuchsspielerinnen Hamburgs.


Sie musste auf einem ganz kleinen Brett spielen.


Sie war letztes Jahr schon im Bilde.

Clevere Jungs:


Hamburger Fußball-Fan


Coole Kappe


Warten auf den "Anstoß"

Am spannendsten ist für alle Teilnehmer das Warten auf den Startschuss, wenn der Countdown herunter gezählt wird, diesmal von Staatsrat Dr. Reinhard Behrens.

Vorher mussten die Schüler noch ein paar kurze Ansprachen und Ehrungen erdulden. Der Präsident des Hamburger Schachverbandes Dr. Schüler überreichte dem Geschäftsführer von ChessBase Matthias Wüllenweber eine Ehrenurkunde des Deutschen Schachbundes, in dem dieser sich für das langjährige Engagement von ChessBase für das Schach bedankte.



Wüllenweber, Dr. Schüler


Ehrenurkunde für ChessBase

In diesem Jahr gab es um das Turnier herum eine Reihe von attraktiven Zusatzveranstaltungen. So spielten die beiden Hamburger Bundesliga-Spieler und Großmeister Lubomir Ftacnik und Jan Gustafsson simultan gegen 20 Schüler gleichzeitig.


Lubo Ftacnik mit Frederic Friedel


Dr. Ftacnik spielt simultan


Jan Gustaffson im Simultan

Die deutsche Schachjugend nutzte die Gelegenheit, um mit einem eigenen Stand Werbung für das organisierte Schach zu machen und ließ dafür auch ihr Maskottchen Reklame laufen


Chessy


Der Stand der Deutschen Schachjugend

Hamburg gegen München

ChessBase organisierte zusammen mit dem Münchner Fritz&Fertig-Partner Terzio einen Schüler-Wettkampf zwischen Hamburger und Münchner Schülern, der über den Internetschachserver von ChessBase gespielt wurde. Über eine Webcam konnten die Münchner und Hamburger Schüler während der Partie sogar miteinander chatten. Die Vergleich ging 1:1 aus.


Bullet-Testpartie nach dem Aufbau: André Schulz und Matthias Wüllenweber (0-1)


Benjamin Bartels: Hello Tower...


Die Internet-Piloten Guiseppe und Mike


Massenandrang am ChessBase-Stand


Björn Lengwenus nimmt ein Bad in der Menge


"Vorsicht mit der Maus...!"


Die Internet-Partien konnten an der Leinwand mitverfolgt werden.


Die Schüler sehen sich per Webcam.

Am Nachmittag spielten 10 Hamburger Traditionsschulen an 30 Brettern einen Wettkampf, bei dem das Gymnasium Uhlenhorst-Barmbek gewann.

Abends wurde der Grand Cup unter 98 Vierer-Mannschaften ausgespielt. Stars des Cups war die Siegermannschaft von 1958 der Heinrich Hertz Schule. Grand Cup Sieger wurde das Team des Hamburger Schachklub Eins (Hannes Langrock, Steve Berger, Wolfgang Pajeken und Markus Lindinger).

Gewinner des großen Turniers der beiden Alsterufer wurden einmal mehr die Schüler des linken Alsterufers (739:613).

Trikots- und Kappen

Einige der Teams zeigten durch gleichfarbige Trikots oder Kappen ihre hohe


Schule Kaminer Straße mit gelben Mannschaftstrikots

Bis zum nächsten Jahr...


Schwer zufrieden: Björn Lengwenus vom Organsiationsteam
und Chessy von der Schachjugend