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Deutsche Internetmeisterschaft
1. Deutsche
Internetmeisterschaft
Die Erste Deutsche Internetmeisterschaft ist eine gemeinsame
Veranstaltung des Deutschen Schachbundes und von ChessBase. Die Endrunde mit 12
Spielern wird doppelrundig am 22. Februar 2003 auf dem ChessBase-Server
schach.de
ausgetragen. Der Preisfonde beträgt 2.600 Euro.
Jeder deutsche Schachspieler kann an diesem Turnier teilzunehmen. Anfang Februar
wird es mehrere Qualifikationsturniere zur Zwischen- und Endrunde geben.
Die 1. Deutsche Internetmeisterschaft (Blitzschach) wird in der Zeit vom 03.
Februar 2002 bis zum 22. Februar 2002 auf dem ChessBase-Server
schach.de ausgetragen. Es
wird fünf Vorrunden (III.), ein Kandidatenturnier (II.) und eine Endrunde ( I.)
geben.
I. Die Endrunde
Die Endrunde wird am 22. Februar 2003 ab 14.00 Uhr hier auf dem Server
ausgetragen. In der Endrunde werden zwölf Spieler teilnehmen. Sechs davon wurden
vom Deutschen Schachbund nominiert, sechs werden sich über den Server für die
Endrunde qualifizieren. Bereits jetzt lässt sich absehen, dass es eines der
stärksten Blitzturniere werden wird, die jemals via Internet ausgetragen worden
sind.
Zu gewinnen sind insgesamt € 2.600,00. Der Sieger erhält € 1.000,00 und den
Titel 1. Deutscher Internetmeister (Blitzschach). Die weiteren Preise betragen €
600,00, € 400,00, € 300,00, € 200,00 und € 100,00.
Vom Deutschen Schachbund wurden nominiert:
GM Dr. Robert
Hübner (ELO 2625) ist seit mehr als drei Jahrzehnten einer der - oder der -
deutsche Spitzenspieler. Neben seinen hervorragenden sportlichen Erfolgen, die
im jüngeren Deutschen Schach unerreicht sind, ist er vor allem bekannt geworden
durch seine wissenschaftliche Akribie in der Partiekommentierung. Hiervon können
sich die Leser des ChessBase Magazins alle zwei Monate immer wieder ein Bild
machen, wenn er Partien - meist seine eigenen - unter die Lupe nimmt und in
unterhaltsamer Art und Weise schonungslos die menschliche Unzulänglichkeit
offenbart. Der Doc - wie er von seinen Kollegen immer mal wieder genannt wird -
ist dabei aber auch ein hervorragender Blitzschachspieler, der auch sicher mit
der Maus umgehen kann. Hier auf dem Server hat er dies unter Beweis gestellt,
als die Deutsche Nationalmannschaft sich einer Serverauswahl stellte und er mit
einem 100%-Score wesentlich zu dem klaren Erfolg des Nationalteams beitrug.
GM
Alexander Graf (ELO 2630) Der 40jährige Großmeister, in Taschkent geboren
und seit Mitte 2000 in Deutschland lebend, beschreibt sich selbst als großer
Kämpfer. Sein ausgeprägtes Selbstvertrauen ist sicherlich eine der wichtigsten
Grundlagen für seine Erfolge. Andererseits, so räumt er selbst ein, hat ihm sein
Selbstvertrauen schon häufiger den einen oder anderen Punkt gekostet. Eine
weitere Stärke von Alexander Graf ist mit Sicherheit seine gute schachliche
Ausbildung in der ehemaligen Sowjetunion. Mit Sicherheit ein interessanter
Teilnehmer für diese erste Deutsche Internetmeisterschaft.
GM Rustem Dautov (ELO
2604)
Der 37jährige Dautov ist in Deutschland zunächst als starker Openspieler in
Erscheinung getreten. Hier, gegen überwiegend schwächere Gegner, kann er seine
Stärken, seine guten positionellen Kenntnisse und seine Endspielkenntnisse gut
zur Geltung bringen. Der Großmeister ist eine Stütze der Nationalmannschaft und
war bei den Erfolgen, die diese in den letzten Jahren erzielt hat, stets dabei.
Es wird spannend sein zu verfolgen ob er in der Lage ist seine Stärken auch im
Blitzspiel zur Geltung zu bringen.
GM Jörg Hickl (ELO
2570) Ebenso wie Rustem ist Jörg Hickl 37 Jahre alt. Sein Markenzeichen ist
sein auf den ersten Blick etwas zurückhaltender Spielstil, der vor allem durch
eine Vorliebe für das Läuferfianchetto geprägt ist. Auch wenn diese Art des
Schachspielens möglicherweise nicht geeignet ist die Massen zu elektrisieren, so
hat er sich doch den Respekt seiner Kollegen erarbeitet. Der Ausdruck „einhickeln“,
mit diese seinen Spiel manchmal beschreiben, ist Ausdruck dieser Anerkennung.
GM Klaus Bischoff (ELO
2564) Er gilt als ausgesprochener Blitzspezialist. In jüngeren Jahren war er
bekannt für „die schnellsten Finger Deutschlands“ – ein Tribut an seine
hervorragenden Blitzqualitäten. Neben diesen Eigenschaften, die ihn gerade für
dies Turnier zu einem interessanten Teilnehmer machen, ist Klaus Bischoff der
erfolgreichste Scorer in der Schachbundesliga - sozusagen der Gerd Müller des
Deutschen Schachs. Niemand hat mehr Punkte gemacht im Laufe der 20 Jahre
Bundesliga als Klaus Bischoff.
WGM Elisabeth Pähtz
(ELO 2384) Die junge Erfurterin hat Ende letzten Jahres den Weltmeistertitel
der weiblichen Jugend U 18 nach Deutschland geholt. Auch wenn sie von ihrer
Wertzahl her gegenüber den anderen Teilnehmen etwas abfällt, so wachsen
Weltmeistertitel nicht auf den Bäumen. Dieser sportliche Erfolg, gepaart mit
ihrer jugendlichen Unbekümmertheit, machen die junge Weltmeisterin sicherlich zu
einer interessanten Teilnehmerin in diesem Feld.
In der Endrunde werden 22 Runden Blitzschach (5+1) gespielt.
Nach der Hinrunde, den ersten elf Runden, wird eine Pause gemacht, so dass alle
Beteiligten sowie die Zuschauer kurz Luft holen können. Mit der Bekanntgabe des
Siegers kann gegen 19.00 Uhr gerechnet werden.
Zu den sechs genannten Spielern werden sich die besten sechs
Spieler des Kandidatenturniers gesellen.
II. Das Kandidatenturnier
Anmeldung
zum Kandidatenturnier:
II. Das Kandidatenturnier
Anmeldung zum Kandidatenturnier:
Am 16. Februar 2003 ab 16.00 Uhr werden die "Zweiten Sechs" für
das Finale im Kandidatenturnier ermittelt. Gespielt werden 13 Runden Schweizer
System - bei großer Teilnehmerzahl (mehr als 120) wird die Zahl der Runden auf
15 erhöht - im klassischen Blitz (5+0). Die ersten sechs dieses Turniers
qualifizieren sich für die Endrunde. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt
sein um an dem Kandidatenturnier teilnehmen zu können:
1.
International Spielberechtigung für Deutschland und Mitgliedschaft in einem
Deutschen Schachverein. Weiter müssen in den persönlichen Daten auf dem Server
der richtige Name sowie der Verein, für den er/sie spielberechtigt ist,
angegeben sein.
2.
Eine - nur eine - der nachfolgenden Bedingungen muss erfüllt sein:
-
GM, IM, WGM oder WIM-Titel der FIDE muss vorliegen;
-
FIDE-ELO über 2400 - Liste vom 01. Januar 2003;
-
Deutscher Jugend-Einzelmeister 2002 (unabhängig von der
Altersklasse);
-
Qualifikation in einem der fünf Vorrundenturniere.
Zusätzlich werden der DSB und die Deutsche Schachjugend noch
weitere sechs Spieler nominieren, die einen Freiplatz für das Kandidatenturnier
erhalten.
III. Die Vorrunden
Anmeldung ab Rang Springer vor Turnierbeginn auf dem Server im Turnierraum.
Bei den Vorrunden handelt es sich jeweils um Turniere im
klassischen Blitz (5+0) mit neun Runden Schweizer System. Bei den Turnieren am
Montag und Freitag handelt es sich jeweils um unsere regulären Blitzturniere. In
diesen qualifizieren sich dann die besten acht Deutschen für das
Kandidatenturnier. Zusätzlich gibt es noch eine spezielle Vorrunde am Samstag,
dem 15. Februar 2003 in der sich ebenfalls die besten acht für das
Kandidatenturnier qualifizieren. Hier die Übersicht:
Montag, 03. Februar 2003, 20.00 Uhr - (CHESS-TODAY-CUP);
Freitag, 07. Februar 2003, 20.00 Uhr - (FREITAGS-BLITZ);
Montag, 10. Februar 2003, 20.00 Uhr - (CHESS-TODAY-CUP);
Freitag, 14. Februar 2003, 20.00 Uhr - (FREITAGS-BLITZ);
Samstag, 15. Februar 2003, 16.00 Uhr - (QUALIFIKATION)
IV. Zugang zum schach.de - Server
Um dabei zu sein, ist der Zugang zum ChessBase-Server
schach.de notwendig. Dieser ist kostenlos, mehr
als die normalen Internetgebühren fallen nicht an. Es gibt zwei Möglichkeiten
des Zugangs zum Server.
Entweder über eines der Schachprogramme Fritz 7, Fritz 8, Shredder oder Fritz &
Fertig. Einfach einloggen, Account einrichten und das Spielen kann beginnen.
Falls eines dieser Schachprogramme nicht vorhanden ist, dann gibt es eine
20-tägige Probeversion kostenlos zum Download unter
schach.de. Diese Version runterladen,
installieren, dann einloggen und einen Account eröffnen - das Spiel kann
beginnen.
Um an einem der Qualifikationsturniere teilnehmen zu können muss man allerdings
etwas Erfahrung auf dem Server haben, ausgedrückt durch den Rang Springer.
Hierfür muss man zumindest an fünf Tagen online gewesen sein und zumindest
dreißig Partien gespielt haben. Diese dreißig Partien kann man allerdings gut
dazu nutzen sich mit dem Programm vertraut zu machen, so dass bei der
Qualifikation alles im grünen Bereich ist.
Martin Fischer, Turnierleiter schach.de
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