In dieser Stellung kann sich Weiß überraschend
22.Sxe6!
erlauben - Antwort A). [22.Td8?!
(22.Lf1? Dxf3 ist keine wirkliche Alternative) wäre schwächer, denn nach 22...Dg1+
muss der Turm wieder zurück, da auf 23.Ld1
stark 23...Ld7!
folgt, wonach Weiß den Laden nur mit Mühe und Not zusammenhalten kann: 24.Txe8+
(24.Txd7
Sxd7-+
) 24...Lxe8
25.Dd8
Kg7!
(noch stärker als 25...Dxc5
26.Dxe8+
Kg7
) 26.Dd5
, und hier hat Schwarz die angenehme Wahl zwischen 26...Sxf3 und dem Übergang ins klar vorteilhafte Endspiel mit 26...Sd3!
27.Sxd3
Dxd1+
28.Sc1
Dxd5
29.exd5
Kf6
] In der Analyse hatten beide Spieler diesen Zug verworfen wegen des offensichtlichen
22...Dxe2?
, wonach bei Weiß zwei Figuren hängen. [Richtig ist 22...Txe6
, doch nach 23.De3
hat Weiß keine allzu großen Sorgen mehr, z.B. 23...Dxh2
24.f4
Sc6
25.Lf3
nebst 26.e5 mit guter Koordination.] Doch darauf folgt der Hammer
23.Dd8!!
, und dank des Mattmotivs
23...Txd8
24.Txd8#
gewinnt Weiß.
Mehr zu dieser Partie mit ihrer hochinteressanten Eröffnungsphase entnehmen Sie bitte den Originalkommentaren Marins auf ChessBase Magazin Online unter http://www.chessbase.de/cbm/cbm132/cbm132-03/lupulescu_marin.htm 1/2-1/2