1.e4
e6
2.d4
d5
3.Sc3
Sf6
4.Lg5
dxe4
5.Sxe4
Sbd7
6.Sxf6+
Sxf6
7.c3
h6
8.Lh4
c5
9.Lxf6
gxf6
10.Df3
cxd4
11.Lb5+
Ke7
12.Se2
Dd5
13.Dxd5
exd5
14.Sxd4
f5
15.0-0-0
Kf6
16.Se2
Le6
17.Sf4
Td8
18.Lc4
d4
19.Lxe6
fxe6
20.Txd4
Lc5
21.Txd8
Txd8
22.Sh3
h5
23.Te1
e5
24.Te2
e4
25.Kc2
h4
26.f3
Te8
27.fxe4
fxe4
28.b4
Ld6
29.Tf2+
Ke5
30.Sg1
Tg8
31.g3
hxg3
32.hxg3
Txg3
33.Se2
Tf3
34.Tg2
Kd5
35.Sd4
Th3
36.Sb5
Le5
37.Td2+
Ke6
38.Sd4+
Lxd4
39.Txd4
Th2+
40.Kb3
Te2
41.a4
e3
42.Kc4
Ta2
43.a5
e2
44.Te4+
Kd6
45.Kd3
b6
46.axb6
axb6
47.Txe2
In Bauernendspielen spielt die Opposition oft eine wichtige Rolle. Doch nicht immer reicht sie zum Gewinn:
47...Txe2!
Die beste praktische Wahl. [Auch das Turmendspiel nach 47...Ta8?!
sollte noch remis sein, z.B. 48.Kc4
Tc8+
49.Kb5
Txc3
50.Kxb6
Tc6+
51.Kb7
Tc7+=
]
48.Kxe2
b5
[48...Kd5
49.Kd2
Kc4
50.Kc2
Kd5
51.Kb3
b5
ist ebenfalls spielbar.]
49.Kd2
Weiß hat zwar die Fernopposition eingenommen (die Anzahl der Felder zwischen beiden Königen ist ungerade), kann diese aber nicht in eine Nahopposition verwandeln, weil Schwarz über einen Gegenangriff verfügt.
49...Ke6!
[Nach 49...Kd5??
erlangt Weiß zunächst mit 50.Kd3
die Nahopposition und danach mittels 50...Ke5
(50...Kd6
51.Kd4
Kc6
52.Ke5
Kc7
53.Kd5
Kb6
54.Kd6
Kb7
55.Kc5
Ka6
56.Kc6
Ka7
57.Kxb5+-
) 51.c4
bxc4+
52.Kxc4
Kd6
53.Kb5
Kc7
54.Ka6+-
ein Schlüsselfeld seines b-Freibauern.]
50.Kd1
Kd5
51.Kc2
Kd6
52.Kd2
Ke6
53.Ke3
[53.Ke2
Kd6
54.Kf3
wäre die typische Technik, die Fern- in eine Nahopposition zu verwandeln. Hier scheitert sie jedoch an 54...Kd5
(Nach 54...Ke5??
55.Ke3+-
wäre Weiß am Ziel.; 54...Kd7=
mit virtueller Opposition (das Rechteck d3-f3-f7-d7 um die Könige hat 4 gleichfarbige Ecken) ist hingegen auch spielbar.) 55.Kf4??
Kc4-+
und Schwarz würde sogar gewinnen.]
53...Ke5
[Auch die Fernopposition 53...Ke7
hält remis.]
54.Kd3
Kd5
55.c4+
bxc4+
56.Kc3
Kc6
57.Kxc4
Kb6
58.b5
Kb7
59.Kc5
Kc7
60.b6+
Kb7
61.Kb5
Kb8!
62.Kc6
Kc8
63.b7+
Kb8
64.Kb6
patt 1/2-1/2