1.e4
e5
2.Sf3
Sc6
3.Sc3
Sf6
4.Lb5
Lb4
5.0-0
0-0
6.d3
d6
7.Lg5
Lxc3
8.bxc3
De7
9.Te1
Sd8
10.d4
Se6
11.Ld2
Td8
12.Ld3
Sf8
13.Sh4
c5
14.Df3
h6
15.Sf5
Lxf5
16.exf5
Dc7
17.Dg3
Kh8
18.dxe5
dxe5
19.c4
Te8
20.Lc3
S8d7
21.Te3
Te7
22.Dh4
Tae8
23.g4
e4
24.g5
exd3
25.Txe7
Txe7
26.gxf6
Sxf6
27.Lxf6
gxf6
28.Dxh6+
Kg8
29.Dxf6
De5
30.Dxe5
Txe5
31.cxd3
Te2
32.a4
Tb2
33.Kg2
Tb3
34.Td1
Ta3
35.Kf3
Kg7
36.Ke3
Txa4
37.Tb1
b6
38.h4
Kf6
Mattangriff im Turmendspiel.
Aufgrund der bekannten Remistendenz vieler Turmendspiele ist selbst bei Materialübergewicht oft große Genauigkeit vonnöten, um einen Vorteil zu verwerten. Cheparinov nutzt im vorliegenden Fall seine Aktivität gut aus:
39.h5!
folgt der bekannten Devise: Freibauern müssen laufen. Hier dient der Vorstoß des h-Bauern vor allem dazu, den schwarzen König auf der h-Linie abzusperren. [39.Tg1?
lässt hingegen Gegenspiel mittels 39...b5
zu.]
39...Kg5
[39...Kxf5?
wird mit 40.Th1!
ausgekontert, denn der schwarze König kann den h-Bauern nun nicht mehr stoppen: 40...Kf6
41.h6
Kg6
42.h7+-
]
40.Tg1+!
Kh6
[nach 40...Kxh5?
schließt der weiße Monarch die Lücken im Mattnetz: 41.Kf4
Kh6
42.Ke5
und Schwarz muss zu viele Bauern preisgeben, um nicht matt gesetzt zu werden.]
41.f6
Ta2?
Die letzte Chance, das Netz zu zerreißen, bestand in [41...Ta6
42.Tg8
b5
, allerdings behält Weiß nach 43.Th8+
Kg5
44.f4+
Kf5
45.Tc8
gute Gewinnaussichten.]
42.Tg7
Kxh5
43.f4
und Jakovenko gab auf, weil sich der weiße König entscheidend einschaltet, z.B.:
43...a5
44.Ke4
a4
45.Kf5
Kh6
46.Txf7
a3
47.Tf8
Kh7
48.Ta8+-
1-0